Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Ein Gast hat ein Doppelzimmer in einem Wellnesshotel im Ahrntal gebucht. In der Bestätigung und in der Mail vor der Anreise steht ein kurzer Hinweis: Zimmer mit Balkon für einen Aufpreis, Massage vorab reservierbar, Bikeraum mit Werkstatt. Wer das will, klickt, wer nicht, ignoriert es. Der Gast bekommt mehr Auswahl, das Haus bessere Planbarkeit.

Entscheidend sind Zeitpunkt und Ton. Vor der Anreise, wenn der Gast plant, kommen Angebote gut an, im Moment der Buchung nur wenige und klare. Zu viele Optionen verwirren. Und das Angebot muss zum Gast passen: Familien interessieren sich für andere Extras als Paare. Zusagen für Leistungen müssen im Haus auch erfüllbar sein. Ein einfacher Anfang ist eine Zeile in der Bestätigungsmail mit zwei bis drei Zusatzangeboten und einem Link oder einer Antwortmöglichkeit. Danach sehen Sie, was angenommen wird, und können die Auswahl pro Saison anpassen.

Worauf Sie achten sollten

  • Wenige, klare Angebote statt langer Listen.
  • Zeitpunkt wählen: bei Buchung, in der Bestätigung, vor der Anreise.
  • Angebote an Gästegruppe und Saison anpassen.
  • Erfüllbarkeit prüfen, bevor etwas verkauft wird.
  • Ertrag und Annahmequote beobachten und Angebote anpassen.

So handhabt es Alpin Systems

Im Buchungssystem von Alpin Systems lassen sich Zusatzleistungen als wählbare Optionen anbieten; der Versand vorab funktioniert über die Pre-Arrival-Mail. Welche Extras zu Ihrem Haus passen, besprechen wir gemeinsam, ohne dass der Gast bedrängt wird.

Häufige Fragen

Ist Upselling aufdringlich?

Nicht, wenn es passend und freiwillig ist. Wenige gut gewählte Angebote zur richtigen Zeit werden von Gästen oft als Service wahrgenommen.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Häufig in den Tagen vor der Anreise, wenn der Gast ohnehin plant. Ein kleiner Hinweis in der Buchungsbestätigung ergänzt das.

Was sollte ich anbieten?

Das, was Ihr Haus gut kann und was zur Gästegruppe passt: Zimmerkategorie, Verpflegung, Wellness, Ausflüge, Leihmaterial.