Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Eine Ferienwohnung in Sand in Taufers lebt seit Jahren von Stammgästen, die per E-Mail anfragen. Das ist bereits Direktbuchung, nur langsam: Anfrage, Antwort, Rückfrage, Bestätigung, oft über zwei Tage. Mit einem Kalender und einem Buchungsweg auf der Website wird aus demselben Gast eine Buchung in fünf Minuten, am Handy, am Sonntagabend. Der Stammgast bleibt Stammgast, nur der Weg wird kürzer, und neue Gäste, die über Google kommen, finden denselben Weg.

Für ein Hotel in Gröden geht es um den Anteil: Jede Buchung, die statt über ein Portal über die eigene Website kommt, spart die Provision und bringt die vollständigen Gästedaten ins Haus. Diese Daten sind die Grundlage für die Einladung im nächsten Jahr, für die Pre-Arrival-Mail und für ein Angebot, das zum Gast passt. Direktbuchung heißt deshalb nicht, auf Portale zu verzichten, sondern den Anteil Jahr für Jahr zu verschieben.

Worauf Sie achten sollten

  • Der Buchungsweg muss auf jeder Seite sichtbar sein: Kalender, Preis, Buchen-Knopf.
  • Antwort auf Anfragen innerhalb einer Stunde, sonst bucht der Gast woanders.
  • Vorteile für Direktbucher, die nicht gegen die Ratenparität verstoßen: späterer Check-out, Parkplatz, Frühstück aufs Zimmer.
  • Stammgäste aktiv auf die Website holen, zum Beispiel mit einer kurzen Nachricht nach der Abreise.
  • Den Anteil der Direktbuchungen jedes Jahr messen und als Ziel setzen.

So handhabt es Alpin Systems

Alpin Systems baut Websites, bei denen die Buchung nicht ein Formular am Ende ist, sondern der Kern der Seite, mit eigenem Buchungssystem für Pension und Garni (ab 790 € Einrichtung + 49 €/Monat, siehe Preise). Das Abrechnungsmodell des Buchungssystems, Pauschale oder Beteiligung je Buchung, wird im Erstgespräch geklärt. Dazu gehört ein Digitaler Assistent, der Fragen vor der Buchung beantwortet, damit der Gast nicht abspringt.