Was bedeutet das für Ihren Betrieb?
Ein Garni in Klausen hat acht Zimmer. An einem Samstag erscheint ein Paar nicht, meldet sich nicht und ist telefonisch nicht erreichbar. Das Zimmer kann nicht mehr kurzfristig verkauft werden. Hätte das Haus eine Anzahlung oder eine hinterlegte Karte, könnte es nach den vereinbarten Stornobedingungen einen Teil des Ausfalls geltend machen.
Vorbeugen lassen sich No-Shows durch klare Bedingungen vor der Buchung, eine Bestätigung mit allen Angaben, eine Erinnerung einige Tage vor der Anreise und einen einfachen Weg zur Absage. Viele Gäste sagen nicht ab, weil es umständlich ist. Ob und wie Kosten berechnet werden, muss vorher klar vereinbart sein, sonst gibt es Streit. Wer Ausfälle über eine Saison notiert, erkennt Muster, etwa bestimmte Buchungskanäle, Anreisetage oder Zeiträume, und kann Bedingungen dort gezielt anpassen.
Worauf Sie achten sollten
- Stornobedingungen vor der Buchung sichtbar und verständlich nennen.
- Anzahlung oder Kartenvormerkung, passend zu Saison und Haus.
- Bestätigung und Erinnerung vor der Anreise versenden.
- Einfachen Weg zur Absage anbieten, auch per WhatsApp oder Link.
- Ausfälle dokumentieren und Muster erkennen.
So handhabt es Alpin Systems
Das Buchungssystem von Alpin Systems zeigt Stornobedingungen im Buchungsablauf, unterstützt eine Anzahlung nach Ihren Vorgaben und kann Erinnerungen vor der Anreise versenden. Die Bedingungen legen Sie fest; für rechtliche Fragen wenden Sie sich an Ihren Berater.
Häufige Fragen
Darf ich bei einem No-Show Kosten berechnen?
Wenn es vorher klar vereinbart und in den Bedingungen genannt ist, in der Regel ja, in den Grenzen des geltenden Rechts. Lassen Sie Ihre Bedingungen prüfen.
Hilft eine Erinnerung wirklich?
Sie kann helfen, weil sie Gäste an die Buchung erinnert und eine einfache Absage ermöglicht. Eine Garantie ist sie nicht.
Wie unterscheidet sich No-Show von später Stornierung?
Bei einer späten Stornierung meldet sich der Gast noch, bei einem No-Show nicht. Beide Fälle regeln die Stornobedingungen.