Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Der feste Teil des Prompts eines Pensions-Assistenten legt zum Beispiel fest: Sie antworten höflich in der Sprache des Gastes, siezen, nennen keine Preise, die nicht in den Unterlagen stehen, und übergeben bei Beschwerden an einen Menschen. Dazu kommt bei jeder Frage der passende Auszug aus der Wissensbasis, etwa zu Anreise und Parkplatz.

Gute Prompts sind kurz, eindeutig und überprüft. Widersprüchliche Regeln führen zu seltsamen Antworten, zu viele Anweisungen verwässern die wichtigen. Deshalb testet man sie mit echten Gästefragen, auch mit absichtlich verfänglichen, und passt sie an. Der Prompt ist kein einmaliger Text, sondern gehört wie die Wissensbasis zur laufenden Pflege. Ein praktischer Test ist, zehn echte Fragen aus dem Posteingang der letzten Wochen zu stellen und die Antworten gemeinsam zu lesen. Daran sieht man sofort, wo Ton oder Regeln nachgeschärft werden müssen.

Worauf Sie achten sollten

  • Ton und Anrede festlegen, etwa Sie-Form und Sprache des Gastes.
  • Grenzen ausdrücklich nennen: was nicht beantwortet oder zugesagt wird.
  • Eine klare Regel für den Fall, dass die Information fehlt.
  • Mit echten Gästefragen testen und nachbessern.
  • Änderungen am Betrieb auch im Prompt oder in der Wissensbasis nachziehen.

So handhabt es Alpin Systems

Alpin Systems schreibt und testet den Prompt des Digitalen Assistenten gemeinsam mit Ihnen, damit Ton, Sprachen und Grenzen zu Ihrem Haus passen. Hintergrund dazu: Sprachmodell und RAG.

Häufige Fragen

Muss ich selbst Prompts schreiben können?

Nein. Sie sagen uns, wie Ihr Haus spricht und was der Assistent nicht tun soll. Die Umsetzung übernehmen wir.

Was ist der Unterschied zwischen Prompt und Wissensbasis?

Der Prompt enthält Regeln und Ton, die Wissensbasis die Fakten über Ihren Betrieb. Beide zusammen ergeben die Antwort.

Kann ein Gast den Prompt aushebeln?

Man kann es versuchen. Deshalb werden Assistenten mit solchen Versuchen getestet und so eingerichtet, dass sie nur freigegebene Inhalte ausgeben.