Was bedeutet das für Ihren Betrieb?
Ein Hotel bindet eine Karte eines fremden Anbieters, ein Video und ein Statistikwerkzeug ein. Alle drei übertragen Daten an Dritte. Ohne Einwilligung dürfen sie nicht geladen werden. Der Banner muss deshalb den Besucher fragen, ihm Annehmen und Ablehnen gleichwertig anbieten und die Auswahl speichern. Vorausgewählte Häkchen sind nicht zulässig.
Der einfachste Weg, Banner zu vermeiden: weniger Fremddienste. Schriften lokal einbinden, Karten und Videos erst nach Klick laden, auf Dienste ohne Cookies setzen. Wo keine einwilligungspflichtige Technik läuft, ist oft kein Banner nötig; die Datenschutzerklärung muss aber trotzdem stimmen. Ob das bei Ihnen zutrifft, lassen Sie rechtlich prüfen. Ein sinnvoller erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Öffnen Sie Ihre Website in einem Browser-Werkzeug und sehen Sie nach, welche Anbieter im Hintergrund kontaktiert werden.
Worauf Sie achten sollten
- Alle eingebundenen Dienste auflisten und prüfen, was wirklich Daten überträgt.
- Annehmen und Ablehnen gleichwertig und gleich leicht erreichbar gestalten.
- Nichts Einwilligungspflichtiges laden, bevor der Besucher zugestimmt hat.
- Widerruf jederzeit ermöglichen.
- Datenschutzerklärung und Banner aufeinander abstimmen.
So handhabt es Alpin Systems
Alpin Systems lädt Schriften lokal und verzichtet, wo möglich, auf Fremddienste; Karten und Videos lassen sich erst nach Klick einbinden. So bleibt der Banner schlank oder entfällt. Die rechtliche Bewertung für Ihren Betrieb nehmen wir nicht vor, siehe DSGVO und Datenschutzerklärung. Zum Einwilligungsnachweis: Double-Opt-in.
Häufige Fragen
Brauche ich immer einen Cookie-Banner?
Nicht immer. Er ist nötig, wenn Technik eingesetzt wird, die nicht zwingend erforderlich ist und eine Einwilligung verlangt. Lassen Sie Ihre Seite im Einzelfall prüfen.
Darf ich Ablehnen verstecken?
Nein. Die Ablehnung muss so einfach sein wie das Annehmen. Verdeckte oder irreführende Gestaltung ist problematisch.
Wie lange gilt die Einwilligung?
Das legt die Gestaltung fest, üblich sind begrenzte Zeiträume, danach wird erneut gefragt. Der Besucher muss sie jederzeit widerrufen können.