Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Ein Hotel in Kastelruth mit vierzig Zimmern kommt ohne PMS nicht aus: Check-in, Zimmerwechsel, Halbpension, Rechnung, Gästemeldung und Auswertung laufen über ein System, und jede Buchung von der Website oder vom Portal landet automatisch im Belegungsplan. Das PMS ist hier das Herz, alles andere sind Zulieferer. Entsprechend wichtig ist, dass diese Zulieferer eine saubere Schnittstelle zum PMS haben, sonst tippt die Rezeption Buchungen von Hand ab, und genau dort entstehen Fehler.

Eine Ferienwohnung mit drei Einheiten braucht dagegen meist kein vollwertiges PMS, und auch viele Pensionen mit zehn Zimmern kommen ohne aus. Ein Buchungssystem mit Kalender, Preisen und Bestätigungen deckt den Alltag ab, die gesetzliche Gästemeldung läuft über das Portal der Behörde. Die Frage ist also nicht "welches PMS", sondern zuerst "brauche ich überhaupt eines". Wer wächst, kann später umsteigen, wenn die Daten exportierbar sind.

Worauf Sie achten sollten

  • Offene Schnittstellen zu Buchungssystem, Channel-Manager und Zahlungsanbieter.
  • Cloud oder lokal: Cloud-Systeme laufen auf jedem Gerät, lokale Systeme brauchen einen Rechner im Haus.
  • Datenexport in einem gängigen Format, damit ein Wechsel möglich bleibt.
  • Preismodell je Zimmer oder pauschal, und was Schulung und Einrichtung kosten.
  • Gästemeldung und steuerliche Belege nach den Regeln Ihres Landes; Details klären Sie mit Ihrem Steuerberater.

So handhabt es Alpin Systems

Alpin Systems ersetzt kein PMS und baut keines. Das eigene Buchungssystem und der Digitale Assistent arbeiten mit dem PMS zusammen, wo eine Schnittstelle vorhanden ist, und für kleine Betriebe ohne PMS übernimmt das Buchungssystem Kalender, Preise und Bestätigungen selbst. Welche Variante passt, hängt von der Größe des Hauses und den vorhandenen Programmen ab und wird im Erstgespräch geklärt, bevor etwas gebaut wird.