Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Ein Garni in Schenna bekommt in der Nebensaison Gäste aus Ländern, die es über die eigene Website nie erreicht hätte. Dafür ist ein Portal gut: Es ist eine Vertriebsfläche mit Millionen Besuchern. Der Preis dafür ist die Provision auf jede Buchung und die Tatsache, dass die E-Mail-Adresse des Gastes oft nur maskiert ankommt. Der Gast bleibt in den Augen des Portals ein Portal-Kunde, und das Portal arbeitet daran, dass er beim nächsten Mal wieder dort bucht.

Für eine Ferienwohnung im Pustertal ist Airbnb oft der erste Kanal überhaupt, weil die Einrichtung einfach ist und Gäste dort gezielt nach Wohnungen suchen. Klug ist in beiden Fällen, das Portal als Eingangstür zu nutzen und den Gast beim zweiten Mal direkt zu gewinnen: ein guter Aufenthalt, eine persönliche Verabschiedung, der Hinweis auf die eigene Website. Wer seinen Portal-Anteil kennt und jedes Jahr ein paar Prozent in Richtung Direktbuchung verschiebt, bleibt unabhängig, ohne auf die Reichweite zu verzichten.

Worauf Sie achten sollten

  • Provision auf den Gesamtpreis, oft zuzüglich Zahlungsgebühren und bezahlter Sichtbarkeits-Programme.
  • Gästedaten: Welche Angaben kommen bei Ihnen an, und dürfen Sie den Gast später direkt ansprechen?
  • Storno- und Zahlungsregeln des Portals, die Ihre eigenen Bedingungen überlagern können.
  • Ratenparität im Vertrag: Dürfen Sie direkt günstiger sein oder nicht?
  • Abhängigkeit messen: Welcher Anteil Ihrer Buchungen kommt über Portale?

So handhabt es Alpin Systems

Alpin Systems baut Websites mit eigenem Buchungssystem, damit der Gast, der den Betrieb auf einem Portal entdeckt hat, beim nächsten Mal direkt buchen kann. Portale bleiben als Kanal erhalten; der Kalender wird über eine Anbindung abgeglichen, damit nichts doppelt gebucht wird. Im Erstgespräch schauen wir uns an, wie hoch Ihr Portal-Anteil heute ist und welcher Weg zur eigenen Buchung für Ihr Haus realistisch ist.