Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Ein Hotel am Kronplatz verlangt über Weihnachten und Neujahr sieben Nächte von Samstag bis Samstag. So bleibt der Belegungsplan sauber, und die Woche ist in einem Stück verkauft. Im März, wenn die Nachfrage sinkt, reichen zwei Nächte, und ab April ist jede Länge willkommen. Der Mindestaufenthalt ist also kein fester Wert, sondern eine Regel je Zeitraum, die mit den Saisonpreisen zusammen gepflegt wird. Wer ihn zu streng setzt, verliert Gäste, die nur ein verlängertes Wochenende suchen; wer ihn weglässt, hat in der Hochsaison Lücken von einer Nacht.

Das Problem entsteht bei den Lücken: Zwischen zwei Buchungen bleiben drei Nächte frei, aber der Mindestaufenthalt sagt fünf. Ein gutes Buchungssystem erkennt das und gibt die Lücke für kürzere Aufenthalte frei. Für eine Ferienwohnung in Ulten mit wenigen Einheiten ist diese Lückenfüllung oft der Unterschied zwischen einer leeren und einer verkauften Woche.

Worauf Sie achten sollten

  • Mindestaufenthalt je Saison oder Zeitraum definieren, nicht pauschal für das ganze Jahr.
  • Lücken zwischen Buchungen automatisch für kürzere Aufenthalte freigeben.
  • Dieselbe Regel auf Website und Portalen, sonst entstehen Buchungen, die Sie nicht wollten.
  • Die Regel dem Gast klar anzeigen, bevor er den Zeitraum wählt, statt erst bei der Fehlermeldung.
  • Feste Anreisetage nur dort einsetzen, wo der Betrieb sie wirklich braucht.

So handhabt es Alpin Systems

Das Buchungssystem von Alpin Systems hinterlegt Mindestaufenthalt und Anreisetage je Zeitraum und zeigt sie dem Gast im Kalender an, bevor er bucht. Lücken zwischen Buchungen können automatisch freigegeben werden, damit kurze Zeiträume nicht leer bleiben. Die Regeln pflegen Sie zusammen mit den Saisonpreisen an einer Stelle, für Website und Portale.