Am Handy

1. Die Startseite ist in unter drei Sekunden da

Zählen Sie mit, am besten im Mobilfunknetz, nicht im WLAN. Jede Sekunde mehr verliert Besucher, bevor sie ein Foto gesehen haben. Große, unoptimierte Fotos sind der häufigste Grund.

2. Nichts muss gezoomt werden

Text lesbar, Knöpfe mit dem Daumen treffbar, kein seitliches Scrollen. Wenn Sie zoomen müssen, tut es jeder Gast, und die meisten tun es nicht.

3. Telefonnummer und Buchen sind sofort sichtbar

Ohne Scrollen, ohne Menü öffnen. Ein Gast, der anrufen will, soll einmal tippen.

Der Weg zur Anfrage

4. Auf jeder Seite ein klarer nächster Schritt

„Verfügbarkeit prüfen“, „Anfragen“, „Buchen“. Nicht nur auf der Kontaktseite. Ein Gast, der auf der Zimmerseite überzeugt ist, soll dort buchen können.

5. Verfügbarkeit ist sichtbar oder sofort prüfbar

Ein Kalender oder eine Abfrage mit Datum. „Bitte fragen Sie an“ ohne jede Information über freie Zeiten schickt den Gast zum Portal, dort sieht er es sofort. Siehe Direktbuchung statt Portal.

6. Die Anfrage wird sofort bestätigt

Testen Sie es selbst: Schicken Sie eine Anfrage ab. Kommt innerhalb einer Minute eine Bestätigung, dass sie angekommen ist? Wenn nicht, wartet der Gast im Ungewissen, und wer wartet, bucht woanders.

Inhalt

7. Deutsch, Italienisch und Englisch sind echte Texte

Klicken Sie auf die italienische Version und lesen Sie einen Absatz. Automatische Übersetzungen erkennt jeder Muttersprachler, und sie wirken billig. Fehlt eine Sprache ganz, fehlt ein Drittel Ihrer möglichen Gäste.

8. Preise oder zumindest eine Preisspanne sind zu finden

Gäste, die keine Preise finden, vermuten, dass sie teuer sind, oder suchen sie beim Portal. Wenn Sie keine festen Preise zeigen wollen: eine Spanne pro Saison hilft schon.

9. Die Fotos zeigen Ihr Haus, wie es heute aussieht

Nicht die Renovierung von vor acht Jahren. Nicht dunkle Handyfotos. Fotos sind das stärkste Verkaufsargument, und die meisten Websites unterschätzen sie.

10. Anreise, Frühstückszeiten, Hund, Parkplatz stehen drin

Die Fragen, die Sie am Telefon täglich beantworten, gehören auf die Website. Jede beantwortete Frage ist ein Anruf weniger und eine Buchung mehr. Ein digitaler Assistent kann diese Fragen auch im Gespräch beantworten.

Technik und Recht

11. Die Seite läuft über https mit Schloss-Symbol

Ohne das warnt der Browser, und Google stuft die Seite ab. Ein Zertifikat ist heute kostenlos, es gibt keinen Grund, darauf zu verzichten.

12. Impressum und Datenschutz sind vollständig

Firmenname, Adresse, Steuernummer, Kontakt im Impressum, eine aktuelle Datenschutzerklärung, bei Cookies ein korrekter Hinweis. Das ist Pflicht und schützt vor unangenehmer Post.

13. Keine Schriften oder Karten von fremden Servern ohne Hinweis

Google-Schriften und eingebettete Karten übertragen Daten an Dritte. Entweder lokal einbinden oder korrekt in der Datenschutzerklärung erklären.

Google

14. Ihr Google-Unternehmensprofil ist aktuell und verlinkt auf die Website

Suchen Sie Ihren Betrieb bei Google. Stimmen Öffnungszeiten, Fotos, Telefonnummer, Link? Das Profil ist für viele Gäste der erste Kontakt, noch vor der Website.

15. Ihre Website erscheint, wenn man Ihren Namen sucht

Und zwar vor den Portalen. Wenn Booking über Ihrer eigenen Seite steht, bezahlen Sie Provision für Gäste, die Sie namentlich gesucht haben. Das lässt sich mit sauberer Technik und einem gepflegten Unternehmensprofil fast immer ändern.

Auswertung

  • 13 bis 15 Punkte: Ihre Website arbeitet für Sie. Jetzt lohnt sich der nächste Schritt: Direktbuchung ausbauen.
  • 8 bis 12 Punkte: Solide Basis mit Lücken. Meist reichen gezielte Eingriffe: Buchungsweg, Fotos, Sprachen.
  • Unter 8 Punkte: Die Website kostet Sie wahrscheinlich mehr Gäste, als sie bringt. Ein ehrliches Gespräch über einen Neustart lohnt sich, siehe Was kostet eine Hotel-Website?