Was bedeutet das für Ihren Betrieb?
Gastbetriebe in Südtirol und den Alpen haben fast immer mehrere Sprachen. Ohne hreflang sieht Google drei fast gleiche Seiten (Zimmer auf Deutsch, Camere auf Italienisch, Rooms auf Englisch) und muss raten, welche es wem zeigt. Oft landet dann der italienische Gast auf der deutschen Seite, oder die Sprachversionen werden als doppelter Inhalt gewertet. hreflang verknüpft die Versionen eindeutig: Jede Seite nennt alle ihre Schwesterseiten samt Sprachcode. Die Angabe steht im Kopfbereich jeder Seite oder in der Sitemap und ist für den Besucher unsichtbar.
Beispiel: Ein Hotel in Ulten hat seine Website in Deutsch, Italienisch und Englisch, aber ohne hreflang. Bei der Suche „albergo Val d'Ultimo“ erscheint die deutsche Startseite, der Gast klickt weg. Nach dem Nachtrag der hreflang-Angaben auf allen Seiten taucht die italienische Version auf, die Absprünge gehen zurück. Auch für Länderseiten innerhalb einer Sprache (de-AT, de-CH, de-DE) funktioniert das Prinzip. Für Betriebe mit Gästen aus mehreren Ländern ist das einer der wirksamsten technischen Hebel.
Worauf Sie achten sollten
- Jede Sprachversion verlinkt alle anderen und sich selbst; einseitige Angaben werden ignoriert.
- Sprachcodes nach Standard (de, it, en; mit Land de-CH, de-AT) und eine x-default-Version für alle übrigen Besucher.
- Nur Seiten verknüpfen, die wirklich dieselbe Seite in einer anderen Sprache sind.
- Bei jeder neuen Seite die Angaben in allen Sprachversionen nachtragen.
So handhabt es Alpin Systems
Mehrsprachige Websites von Alpin Systems (Paket Hotel mit DE/IT/EN, siehe Preise) werden mit vollständigen hreflang-Angaben je Seite ausgeliefert, inklusive x-default. Was Mehrsprachigkeit für Schweizer Betriebe zusätzlich bedeutet, steht im Artikel Hotel-Website in der Schweiz.